Das "HORTUS NETZWERK"  ist eine Bewegung, die vor allem in Deutschland immer mehr Anhänger findet. Sie etabliert sich auch in Österreich, der Schweiz und Frankreich. Jüngst wurde der erste Hortus in Amerika umgesetzt.
Natur liegt uns sehr am Herzen, denn sie ist unsere Lebens-grundlage. Doch statt Lebensraum für Nützlinge herrscht oftmals Ödnis in unserer Gärten.
Dabei kann jeder von uns etwas dafür tun, um dem Artensterben entgegen zu wirken. 
Wer Anregungen braucht um Flächen natürlicher zu gestalten, der findet sie hier bei unseren Gartenführungen oder Vorträgen.
 
Markus Gastl
Der Initiator des Netzwerks, Markus Gastl, hat das „Drei-Zonen-Modell“ entwickelt. Es kann jedem Gartenbesitzer wertvolle Hilfestellung geben.
 
Zone 1: Die Pufferzone
Sie umgibt den Garten und grenzt ihn nach außen hin durch eine ein- oder mehrreihige Hecke aus einheimischen Sträuchern ab. Zusätzliche Naturmodule wie Reisig-Haufen, Totholz, Steinhaufen und Sandhügel schaffen weiteren Lebensraum, der vielen gefährdeten Tieren Schutz und Nahrung bietet.
 
Zone 2: Die Hotspotzone
Hier herrscht die Vielfalt! Auf abgemagerten Böden wachsenden viele heimische Pollen- und Nektarspender. Auch in den sonnengewärmten Steinanlagen tummelt sich eine besonders hohe Artenzahl von Tieren und Pflanzen.
 
Zone 3: Die Ertragszone
Mit Gemüse- und Kräuterbeeten, Beerensträuchern und vielen anderen Ertragspflanzen. Hier befindet sich Boden mit natürlichem Humusaufbau für gesunde und reichhaltige Ernten.
 
Nicht in jedem Garten kann man diese Zonen optimal verteilen. Das macht aber nichts. Wichtig ist nur, dass alle drei Zonen vorhanden sind. Denn nur dann kann das gesamte System in sich wirken und seine Vorteile entfalten.
 
Pflanzenschutzmittel, Pestizide, Chemie, Schneckenkorn und künstliche Dünger werden nicht eingesetzt. Alle Zonen sind miteinander vernetzt und stabilisieren sich gegenseitig, so dass es kaum Schädlingsbefall gibt.
 

Permakultur spart Zeit, Kraft, Wasser und Geld!                                                                                

Getrockneter Rasenschnitt, Heu,Stroh oder Laub eignet sich hvorragend als Mulchmaterial, Hände weg von Hackschnitzel oder Rindenmulch

Reißig, Laub oder Baumschnitt dienen als Unterschlupf für Nützlinge wie Marienkäfer, Igel, Spitzmaus, bis zur Kröte.

    Gesundes Gemüse ernten,

kraftaufwändiges Umgraben entfällt,

 das erledigen die zahlreichen Bodenlebewesen!

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